Der "Deutsche Glatthaarpinscher"

(Kurzbeschreibung)


Diese sehr alte Hunderasse geht, wie der verwandte Schnauzer, auf die Torfhunde der Pfahlbauzeit zurück.

Der "Dobermann", an dessen Entstehung der Pinscher maßgeblich beteiligt war, sieht wie eine vergrößerte Ausgabe des "Deutschen Pinschers" aus.
In seiner angenehmen Größe (45-5o cm Schulterhöhe) mit dem glänzend-glatten Haar, in schwarz/rot oder einfarbig rot, ist er eine edle Erscheinung, gepaart mit höchster Intelligenz.
Temperamentvoll läuft er gerne, je schneller umso lieber, um dann in der Wohnung ein angenehmer Hausgenosse zu sein.

Gelehrig, mutig, seine Wachsamkeit ist unübertrefflich und doch ist er kein "Kläffer". Mit liebevoller, fester Hand konsequent erzogen, ist er der ideale Haus und Begleithund!

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Diese, meine "Kurzbeschreibung", sagt schon viel aus. Doch der Pinscher ist kein Hund wie jeder Hund, deshalb auch kein Hund für jedermann.

Sein ansprechendes Äußeres, wohl auch die Ähnlichkeit mit dem Dobermann, erweckt meist das Interesse an dieser von mir geliebten und gezüchteten Rasse.
Das freut mich natürlich, aber die Entscheidung für eine bestimmte Rasse sollte niemals nach Äußerlichkeiten fallen.
Vor Allem muß ein Pinscher von der ganzen Familie bejaht, seine Wesensmerkmale akzeptiert werden!

Da mir das Wohlergehen jedes Welpen sehr am Herzen liegt möchte ich hiermit nähere Informationen über das WESEN und die HALTUNG des Pinschers festhalten.

Er ist selbstbewußt und auch sensibel, im besten Sinn des Wortes. Mit liebevoller- fester Hand, konsequent erzogen, wird er zu einer "Persönlichkeit".

Der Hund als Rudeltier braucht den "Chef" der sein Rudel durch das Leben führt.
Das Wissen um seine Stellung in der Rangordnung gibt ihm Sicherheit! Der Mensch muß diese "Alpha-Rolle" klarstellen und leben!
Aber keinesfalls durch körperliche, noch verbale Gewalt! Die Erziehung beginnt mit der Geburt.
Das Leben selbst im Zusammenspiel mit der Mutter, dem Züchter und dann dem neuen "Rudelführer" formt den jungen Hund.
Es liegt also zum großen Teil in der Hand des neuen Besitzers was aus seinem Pinscher wird.

Der Pinscher braucht den menschlichen Kontakt ganz besonders. Er mag es nicht vom Familienleben ausgesperrt zu werden, und ist für Zwingerhaltung völlig ungeeignet!!
Seine Sensibilität bringt es mit sich daß er das Verhalten seiner Menschen leicht annimmt, deshalb ist er auch kein Hund für nervöse oder hektische Menschen.
„Liebebedürftig„ erfordert der Pinscher viel Zuwendung.
Besonders im ersten Jahr seines Lebens wird dadurch das Vertrauen aufgebaut, damit ist das Fundament für ein gedeihliches Zusammenleben gelegt.
Durch seine Intelligenz ist er sehr gut zu erziehen und zu führen, das aber erfordert eben unsere unbedingte Konsequenz!
Gelehrig u. temperamentvoll, braucht er viel Beschäftigung und Bewegung damit er sich geistig und körperlich voll entwickeln kann.
So ist er für aktive sportliche Menschen, die ihm viel Zeit widmen können der beste Begleiter.




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